Konflikte mit ADHS/ADS
Mediation mit AD(H)S-Kompetenz als LösungswegErleben Sie einen Konflikt mit jemandem, der AD(H)S hat und stoßen an Ihre Grenzen? Sind Sie selbst AD(H)Sler*in und fühlen sich un- bzw. missverstanden? Unlösbar? Keinesfalls!
AD(H)S ist kein Ausschlusskriterium für gelingende Verständigung.
Auch nicht im Konflikt. Mediation und AD(H)S schließen sich nicht aus.
Natürlich nicht.
Denn: AD(H)S ist keine Störung der Verständigung – sondern eine andere Art, die Welt zu erleben und mit ihr in Kontakt zu sein.
Nach aktuellem Forschungsstand gilt AD(H)S zunächst einmal als neurobiologische Variante: als eine eigene Funktionsweise des Gehirns – mit besonderen Stärken und Herausforderungen. Als „eine Art, auf unserer Welt zu sein“.*
Eine Art, die anecken kann. Wenn beispielsweise Schwierigkeiten mit Struktur, Impulsivität oder hohe Emotionalität im Raum stehen. Aber auch eine, die bereichern kann. Zum Beispiel durch ein hohes Energiepotenzial, (ansteckende) Begeisterungsfähigkeit und kreative Lösungswege.
*Aus: Hallowell/Ratey: ADHS ist kein Makel.
Mediation trifft AD(H)S
Wenn allerdings unterschiedliche „Betriebssysteme“ aufeinandertreffen, können Reibungen entstehen, die klassische Kommunikationswege an ihre Grenzen bringen. Da hilft es, eine Begleitung an der Seite zu haben, die sich mit unterschiedlichen Systemen auskennt.
Die bisweilen auch Übersetzungsarbeit leisten kann. Die erkennt, wenn die Funktionsweisen aneinander vorbei oder in eine Kollision führen. Wer sich mit AD(H)S auskennt, kann genau dort ansetzen, wo Missverständnisse entstehen – und Potenziale bisher ungenutzt bleiben.
Verantwortungsvoller Umgang mit ADHS
AD(H)S begegnet uns immer häufiger – im eigenen Leben oder im Umfeld. Verantwortung zu übernehmen bedeutet hier vor allem: Verstehen.
Mit ADHS leben heißt, Verantwortung für das eigene Erkennen und Handeln zu übernehmen:
Stärken wahrnehmen, Herausforderungen benennen, Unterstützung suchen – durch Medikamente, Coaching, Therapie oder Austausch. Verantwortung bedeutet, das eigene Leben bewusst so zu gestalten, dass Balance möglich wird.
Mit ADHS im Umfeld heißt, Verantwortung für Wissen und Verständnis zu übernehmen:
Sich informieren, Herausforderungen des anderen nachvollziehen und Wege finden, sowohl unterstützend als auch selbstfürsorglich zu handeln – besonders als Elternteil.
Verantwortung für sich selbst, Entwicklung und Einfühlungsvermögen sind Grundlagen jedes gelingenden Miteinanders – mit oder ohne ADHS.
Wenn Verständigung schwerfällt oder Konflikte feststecken, unterstützt Mediation.
Sie schafft Klarheit, fördert gegenseitiges Verständnis und ebnet den Weg zu Lösungen – auch und besonders dort, wo neurodiverse Bedürfnisse eine Rolle spielen.
Mediatorin bei Einigungshilfe & AD(H)S-Coach
Mediation funktioniert auch mit AD(H)S. Wenn man weiß, wie.
Haben Sie in Ihrem Arbeitsumfeld oder privat mit AD(H)S zu tun?
Oder stehen Sie gerade vor einem festgefahrenen Konflikt, bei dem klassische Gespräche nicht mehr weiterführen?
Dann könnte ein Mediationsprozess mit AD(H)S-Kompetenz der entscheidende Schritt sein.
Mediation: Ihr Weg zur nachhaltigen Konfliktlösung
Mediation ist ein bewährtes Verfahren zur konstruktiven Konfliktbewältigung. Sie vereint sachliche Klärung mit einem besonderen Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen. In einem klar strukturierten Prozess schaffen wir Raum für alle Stimmen, fördern aktives Zuhören und bauen gegenseitiges Verständnis auf. Gerade bei tiefgreifenden, festgefahrenen Konflikten bietet Mediation oft neue Lösungsansätze – dort, wo herkömmliche Methoden an ihre Grenzen stoßen.
Phasen:
- 1. Ziele erklären: Welchen Konflikt möchten Sie lösen? Wir legen ein gemeinsames Ziel fest, um Auseinandersetzungen zu klären.
- 2. Themen skizzieren: Was haben Sie erlebt? Mit Mediation bearbeiten wir Ihre Erfahrungen und Sichtweisen.
- 3. Bedürfnisse offenlegen: Was ist Ihnen wichtig? Wir kommen zum Kern der Mediation und legen Ihre Interessen vollständig offen.
- 4. Optionen finden: Welche Lösung passt zu Ihnen? Konflikte lassen sich zu Ihrer vollen Zufriedenheit lösen.
- 5. Vereinbarungen treffen: Wie möchten Sie verbleiben? Unsere Mediation in Berlin endet in der Regel mit Absprachen, Regeln oder Verträgen.
Verlassen Sie sich auf uns – wir setzen auf Ihre Fähigkeit, Lösungen zu finden.
Konkrete Erfolgszahlen
- > 20 Jahre Erfahrung
- > 100 zufriedene Kunden
- > 200 gelöste Konflikte
> 90 % Erfolgsquote
„Herr von Oertzen und Frau Pleban haben mein Team in einer schwierigen Konfliktlage, die Mitarbeitende emotional betroffen hatte, gut und sicher durch einen herausforderungsvollen Workshop geführt. Alle Beschwerden hatten ihren Platz und wurden von Herrn von Oertzen und Frau Pleban so professionell und emphatisch aufgegriffen und verstärkt, dass sie Gehör gefunden haben. Es wurden Spannungen in einer Weise benannt, die niemanden beschädigte, sondern bestärkte. [...] Wir konnten aufbauend auf diesen intensiven Aufarbeitungsprozess Konflikte hinter uns lassen und mit neuer Kraft und verändertem Umgang miteinander [...] eine andere Form der Zusammenarbeit etablieren. [...] Das hatte Auswirkungen auf unsere gesamte Organisation – über den einzelnen Konflikt hinaus. Ich kann die Einigungshilfe wärmstens empfehlen.“
–Nele Allenberg, Abteilungsleiterin im Deutschen Institut für Menschenrechte
Häufig gestellte Fragen zur Mediation
- Wie finde ich die richtige Mediatorin?
- Bei welchen Konflikten kann die Mediation Lösungen bieten?
- Warum lohnt sich eine Mediatorin für mich?
- Wie viel kostet eine Mediation ?
- Wie startet meine Mediation ?
- Was passiert, wenn die Mediatorin keine Einigung bringt?
Durch Mediation mehr Klarheit schaffen
Das könnte eine geglückte Mediation in ihrem Leben bewirken:
- Eine angenehme Arbeitsatmosphäre und produktive Arbeitstage
- Ein seelenruhiger & konfliktfreier Alltag ohne emotionale Stolpersteine
- Ein harmonisches & friedliches Familienleben für alle Generationen